Aktuelles

Strafrecht/ Nicht eindeutig bezeichnetes Rechtsmittel

Strafrecht/ Nicht eindeutig bezeichnetes Rechtsmittel

KG, Beschl. v. 13.09.2018 - (3) 161 Ss 153/18 (27/18) Das nicht eindeutig bezeichnete Rechtsmittel ist selbst dann als Berufung zu behandeln, wenn es inhaltlich den Anforderungen einer Revisionsbegründung entspricht (hier: Rüge der „Verletzung materiellen Rechts“), die Wahl der Revision aber nicht erklärt ist (Ls).
Landgericht Duisburg/ Berufungsverfahren gegen Urteil des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort

Landgericht Duisburg/ Berufungsverfahren gegen Urteil des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort

Mein Mandant wurde erstinstanzlich vor dem Amtsgericht Duisburg-Ruhrort wegen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 8 Monaten, deren Vollstreckung nicht zur Bewährung ausgesetzt werden konnte, kostenpflichtig verurteilt. Ich riet meinem Mandanten gegen dieses Urteil das Rechtsmittel der Berufung einzulegen, was ich sodann auftragsgemäß tat. Nach mehreren Monaten fand vor kurzem nunmehr die Berufungshauptverhandlung vor dem Landgericht Duisburg statt. In dieser hat sich mein Mandant - selbstverständlich  umfassend von mir vorbereitet und im Gerichtstermin auch im Wesentlichen durch mich moderiert - nicht nur zu dem eigentlichen Tatvorwurf, sondern auch […]
Strafprozessrecht/ Bevollmächtigung für den Berufungsrechtszug

Strafprozessrecht/ Bevollmächtigung für den Berufungsrechtszug

HansOLG Hamburg, Beschl. v. 25.7.2017 - 1 Rev 37/17 Im Berufungsrechtszug setzt die Vertretung des abwesenden Angeklagten nach § 329 Abs. 2 Satz 1 StPO voraus, dass der Angeklagte den Verteidiger zuvor schriftlich zur Vertretung bevollmächtigt (Ls). Die formlose Erteilung einer Vertretungsvollmacht durch den Angeklagten und deren anschließende Verschriftlichung durch den Verteidiger genügen nicht (Ls).